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Instrumentenuhren
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Wie alles begann
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Wie alles begann… Man zählte das Jahr 1845, als in Glashütte, Sachsen, eine erste Lehrlingsgruppe von jungen Burschen die Ausbildung zum Uhrmacher aufnahm. Auf diese Weise sollten in der strukturschwachen Erzgebirgsgemeinde Not und Arbeitslosigkeit ein wenig gelindert werden. Aus diesen bescheidenen Anfängen entwickelte sich im Laufe der folgenden Jahrzehnte eine Uhrenindustrie von hohem internationalen Ansehen. Feine Präzisions-Taschenuhren erfreuten gut betuchte Kenner und Liebhaber aus aller Herren Länder.

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges brach förmlich über Nacht der Markt für teure Präzisionsuhren zusammen, und es folgte ein Jahrzehnt der Turbulenzen und Veränderungen. 1926 herrschte Stille in den Glashütter Betrieben. Im Dezember 1926 wurde ein Firmenkonglomerat gegründet, welches der Strukturkrise ein Ende bereiten sollte. Unter der Leitung des Juristen Dr. Ernst Kurtz entstanden die UROFA - Uhren-Rohwerke-Fabrik Glashütte AG sowie die UFAG - Uhrenfabrik Glashütte AG.

Unter der Aufsicht von Dr. Ernst Kurtz und einiger kompetenter Mitstreiter erfolgte neben anfänglicher Fertigung hochwertiger Taschenuhren die konsequente Entwicklung und Produktion eigener Armbanduhr-Rohwerke. Und so entstanden eine Reihe von Werken, die sich mit der eidgenössischen Konkurrenz durchaus messen konnten. Die Spitzenqualitäten erhielten die Signatur „Tutima". Dieser zugkräftige Name kam freilich nicht von ungefähr. Die Gründer hatten ihn vom lateinischen Adjektiv „tutus" abgeleitet. Und das steht für „sicher, geschützt". Ihre Qualität und ihr Vertrieb schon damals nur über ausgewählte Fachgeschäfte sicherten der Marke Tutima einen ausgezeichneten Ruf. - Rund 1000 Mitarbeiter fanden ein gesichertes Auskommen.

Zu den Highlights der frühen Tutima-Uhren gehörte zweifellos die letzte und wohl aufwendigste Entwicklung der UROFA-UFAG, der Tutima-Fliegerchronograph von 1941. Ein Armbandchronograph, der Maßstäbe setzte in ästhetischer und funktionaler Hinsicht und als Vorbild gilt für viele nachfolgende Entwicklungen.

 
 
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