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Das Erscheinungsbild des Tutima Military-Chronographen, Referenz 798, wird entscheidend beeinflußt von seinen herausragenden professionellen Eigenschaften. Da ist zum einen das Uhrwerk. Hierbei kommt ganz bewußt das Automatik-Kaliber 5100 der renommierten eidgenössischen Werkemanufaktur Lémania zum Einsatz. Es zählt zu den bewährten Klassikern im schmalen Feld der Schweizer Chronographen. Während der vergangenen Jahrzehnte hat es unzählige Härtetests mit Bravour bestanden. Robustheit, Zuverlässigkeit und Präzision unter schwierigsten Tragebedingungen resultieren nicht zuletzt aus der genialen Konstruktionsweise, die - ohne jegliche Beeinträchtigung der Funktionen - mit einem Minimum an Bauteilen auskommt. Das unabdingbar Nötige ist auf eine lange Lebensdauer hin dimensioniert.
Die absolut zeitgemäße Unruhfrequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde oder 4 Hz gewährleistet auf lange Sicht ein Minimum an Gangabweichungen. Hinzu kommt eine chronographische Besonderheit, die - nicht nur - strapazierte Piloten sehr zu schätzen wissen: Der wichtige Minuten-Zählzeiger mit roter Spitze ist unübersehbar im Zentrum des Zifferblatts angeordnet. So lassen sich Stoppvorgänge bis zu 60 Minuten auf einen Blick überwachen. Das mühevolle, ablenkende Suchen und Ablesen des üblichen kleinen 30-Minuten-Zählers entfällt. Aus dieser wichtigen vorteilhaften Funktion resultiert die stattliche Gesamthöhe des Chronographen von 14,5 mm. Ein weiteres herausragendes Merkmal dieses Chronographenwerks ist die 24-Stunden-Anzeige bei der "12". Überaus hilfreich sind ferner die Indikation von Datum und Wochentag. Ohne Frage muß alles das - samt der eigentlichen Uhrzeit - selbst bei widrigen Sichtverhältnissen optimal abzulesen sein. Das entspiegelte Saphirglas trägt hierzu ebenso bei wie das kontrastreiche Zifferblatt. Die Leuchtmasse der Zeiger und Stundenindexe ist tritiumfrei, weshalb radioaktive Strahlen nicht zu befürchten sind.
Das eigenwillige Design dieses Chronographen ist zeitlos, denn es ist das reine Ergebnis seiner Funktionalität. Im massiven Edelstahlgehäuse mit seinen abgerundeten Kanten ist das Chronographenwerk aufgehoben wie in einem Tresor. Harte Schläge, Vibrationen, Beschleunigungen bis zu 7 g in alle Richtungen und Magnetfelder bis zu 1000 Oersted können dem mechanischen Mikrokosmos nichts anhaben. 200 Meter unter dem Meeresspiegel fühlt sich der Military Chronograph ebenso wohl wie 15.000 Meter darüber. Zu diesem Zweck ist der Boden solide mit dem Gehäusekorpus verschraubt. Das Drückersystem und das Saphirglas erfuhren gleichfalls eine sichere Abdichtung. Schließlich geht auch die - dank präzisem Automatikwerk - nur selten benötigte versenkte Krone mit dem Gehäusekorpus eine sichere Schraubverbindung ein, wodurch ein weitaus besserer Schutz gegen Stöße gewährleistet ist.
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